<h3 style="text-decoration:underline;">Neue Treiber f&uuml;r Atheros-Karten</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler der Treiber f&uuml;r WLAN-Karten mit Atheros-Chip, haben ein aktualisiertes Release ihres Treibers ver&ouml;ffentlicht.

Der Treiber baut auf ein HAL (Hardware Abstraction Layer) auf und besteht zum Teil aus rein bin&auml;ren Teilen. Um diese bin&auml;ren Teile ist auch direkt ein hei&szlig;er Streit entbrannt und Alan Cox hat dem Treiber auch direkt das Pr&auml;dikat &quot;freie Software&quot; entzogen.

Die Verbesserungen liegen vor allem in der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den aktuelle Kernel der Reihe 2.6.17 und der Ausweitung auf weitere Plattformen wie beispielsweise Sparcs. Sparcs werden jedoch in der 64-Bit-Variante nicht vollst&auml;ndig unterst&uuml;tzt, wie die Entwickler mitteilten.

Wer mehr Einzelheiten ben&ouml;tigt, dem d&uuml;rften die Release-Notes weiterhelfen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">GnuPG-Entwickler schlie&szlig;en L&uuml;cken</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler von GnuPG haben einen Integer-Overflow, der beim Einlesen von Daten mit dem Parameter <span style="font-family:courier;">--no-armor</span> auftritt, behoben.

Der Fehler betrifft die Versionen GPG 1.4.3 und &auml;lter und grunds&auml;tzlich auch 1.9.20. Bei Version 1.9.20 wird der betroffene Codeteil jedoch in der Regel nicht miteingebaut und daher ist sie eher theoretisch betroffen.

Die Entwickler von GnuPG arbeiten derzeit an einer Verschmelzung von GnuPG 1.4.4 (OpenPGP) und GnuPG 1.9.x (S/MIME) und wollen noch in diesem Jahr die Version GnuPG 2.0 heruasbringen, die das Installieren beider Versionen &uuml;berfl&uuml;ssig macht.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Chiphersteller Intel unterst&uuml;tzt GNOME</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Chiphersteller Intel ist der Gnome-Foundation beigetreten und ist damit das 12. Mitglied im Gnome Advisory Board.

Intel befindet sich damit in diesem Advisory Board in illustrer Runde zusammen mit IBM, Novell, Red Hat, Sun, der FSF und dem Debian-Projekt.

Mitglieder im Gnome Advisory Board zahlen einen j&auml;hrlichen Beitrag, der abh&auml;ngig ist von der Anzahl der besch&auml;ftigten Mitarbeiter und unterst&uuml;tzen mit diesem Beitrag die Arbeit des Vereins.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Joomla-Entwickler geben Update aus</h3>
<p style="margin-left:2em;">Mit einem Update f&uuml;r das CMS Joomla wollen die Entwickler insgesamt 9 zum Teil schwerwiegende Sicherheitsl&uuml;cken beheben.

Von den drei Sicherheitsl&uuml;cken werden 3 als sehr schwerwiegend eingestuft, weil es sich um sogenannte SQL-Injection-Schwachstellen handelt.

Die Entwickler raten dringendst zur Installation des Updates.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">SGI baut Cluster mit 1024 CPUs</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Systemhersteller SGI hat in einem Testlauf einen Linux-Cluster mit insgesamt 1024 CPUs betrieben und dabei den von ihm selbst aufgestellten Rekord von 512 CPUs in einem Cluster aufgehoben.

Der Test-Cluster ist Teil des neuen Supercomputers im Leibniz-Rechenzentrum bei Garching bei M&uuml;nchen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Update auf Mac OS X 10.4.7</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Computer- und Softwarehersteller Apple bringt ein Update f&uuml;r sein Betriebssystem Mac OS X 10.4 heraus.

Das Update hebt die Version des Betriebssystems auf 10.4.7 und behebt einige Fehler mit einigen Funktionen des Betriebssystems. Neben diesen Bugfixes enth&auml;lt das Update auch alle einzeln ver&ouml;ffentlichten Sicherheitsupdates.

Das Update kann wie immer mit der Updatefunktion des Betriebssystems oder einzeln per Hand installiert werden.


Wenige Tage nach der Ver&ouml;ffentlichung des Updates ver&ouml;ffentlichte Apple ein Update f&uuml;r das Update auf 10.4.7, da es beim Update von 10.4.6 auf 10.4.7 zu unvorhergesehenen Komplikationen mit Intel-Macs gekommen ist.

Nutzer die Probleme mit dem Update von 10.4.6 auf 10.4.7 haben, sollten das aktualisierte Update installieren um die Probleme zu beheben.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Probleme mit TrueType-Schriften unter Linux</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Bibliothek zur Schriftenerstellung FreeType 2 in der Version 2.2 und 2.1.10 enth&auml;lt einige Schwachstellen mit denen es m&ouml;glich ist Code &uuml;ber Schriftendateien in das System einzuschleusen.

SUSE stuft die L&uuml;cken auf einer Skala von 1 bis 10 mit dem Schweregrad 8 ein und hat aktualisierte Pakete f&uuml;r FreeType2 herausgegeben.

Die Distributoren Mandriva und Ubuntu haben bereits Mitte Juni ihre FreeType-Pakete aktualisiert.

Nutzer grafischer Umgebungen sollten m&ouml;glichst bald das Update oder die FreeType2-Version 2.2.1 einspielen, denn so ziemlich jedes grafische Tool nutzt die FreeType2-Bibliothek zur Darstellung von Schriften und ist somit von den Schwachstellen betroffen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Neues Skype f&uuml;r Linux ver&ouml;ffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Hersteller f&uuml;r VoIP-Software, Skype, hat den gleichnamigen Clienten f&uuml;r Linux in der Version 1.3 Beta zum Download freigegeben.

Die neue Version enth&auml;lt unter anderem Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Sound-System ALSA.

Die Neuerungen beschr&auml;nken sich jedoch vor allem darauf den Vorsprung der Version f&uuml;r Windows nicht zu gro&szlig; werden zu lassen. Au&szlig;erdem wurden einige Fehler der Vorversion ausgemerzt.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">libpng k&auml;mpft mit zu kleinen Puffern</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Grafikbibliothek libpng, die f&uuml;r Unix und Windows erh&auml;ltlich ist und f&uuml;r die Darstellung von PNG-Bildern zust&auml;ndig ist, k&auml;mpft mit Puffer&uuml;berl&auml;ufen aufgrund ungepr&uuml;fter Werte.

In der Funktion <span style="font-family:courier;">png_decompress_chunk()</span> innerhalb der Blibliothek wird der Wert einer Variable nicht gepr&uuml;ft und an einen m&ouml;glicherweise zu kleinen Puffer &uuml;bergeben. Dies kann zum Absturz von libpng f&uuml;hren oder zum Einschmuggeln von Code genutzt werden.

Es wird davon ausgegangen, dass die Distributoren innerhalb der n&auml;chsten Wochen gefixte Bibliotheken zum Update bereitstellen werden.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Sicherheitsl&uuml;cken mit OpenOffice 2.0.3 behoben</h3>
<p style="margin-left:2em;">Mit dem Update auf die Version OpenOffice.org 2.0.3 beheben die Entwickler der Office-Suite Probleme mit dem Programm, die die Stabilit&auml;t beeinflussen.

Daneben wurden die Im- und Export-Filter insbesondere f&uuml;r MS Office-Dokumente weiter verbessert.

Als besonderes Highlight f&uuml;r die deutsche Version d&uuml;rfte die Integration und Aktivierung der deutschen Rechtschreibkorrektur und des Thesaurus sein, die es &uuml;berfl&uuml;ssig machen, dass diese Pakete umst&auml;ndlich nachinstalliert werden m&uuml;ssen.

Leider war die deutschsprachige Version am 2.Juli noch nicht verf&uuml;gbar.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Entwickler von Dateisystem ext3 planen Dateisystem ext4</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler des unter Linux stark verbreiteten Dateisystems ext3 planen eine weitere Version des ext-Dateisystems.

Damit es nicht zu Komplikationen mit dem stabilen ext3 kommt, wurde die Entwicklerversion in einen seperaten Zweig namens ext4 gestellt.

Der ext4-Zweig ist somit als reiner Entwicklerzweig zu betrachten und in den Zweig ext3 flie&szlig;en nur noch Bugfixes und Sicherheitsupdates ein.</p>

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<h3 style="text-decoration:underline;">SCO vs. IBM,Novell und die Linux-Community: Wurde unrechtm&auml;ssig Code aus Unix System V nach Linux transferiert?</h3>
<ul>[*]SCO-Verfahren von zust&auml;ndiger Richterin mit pauschalisiertem Ladendiebstahl verglichen, am besten ihr lest das selber...[/list]

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-2em;">GEMA l&auml;sst sich zu Heldentat herab

Die allseits geliebte GEMA hat sich dazu herabgelassen den in der GEMA organisierten K&uuml;nstlern und Organisationen zu gestatten ihre eigenen Werke zu Werbezwecken auf der eigenen Website zum Download oder anderweitig zum Konsum bereitzustellen.

Und man h&ouml;re und staune: Ohne dass die K&uuml;nstler daf&uuml;r Geb&uuml;hren an die GEMA abdr&uuml;cken m&uuml;ssen!</p>

<p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Pro-Linux.de, Softwarenews zusammengetragen von deki, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>