<h3 style="text-decoration:underline;">Debian f&uuml;r DB2 zertifiziert</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Computerspezialist IBM hat den Debian-Abk&ouml;mmling <span style="font-style:italic;">Open/OS Corporate Linux</span> f&uuml;r die Datenbank-Software DB2 als <span style="font-style:italic;">Ready for IBM DB2 data servers</span> zertifiziert.

Da die Distribution Open/OS Corporate Linux anders als andere Debian-Abk&ouml;mmlinge keine &Auml;nderungen an der Distribution selber vorgenommen hat, sondern von der Sache her ein pures Debian unter anderem Namen ist, kann man davon ausgehen, dass somit auch die Distribution Debian selber DB2-f&auml;hig ist.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Daniel Wallace scheitert erneut mit Klage gegen die GPL</h3>
<p style="margin-left:2em;">Nachdem der US-Amerikaner Daniel Wallace, seines Zeichens Systemprogrammierer, erfolglos gegen die Free Software Foundation (FSF) wegen Behinderung des freien Wettbewerbes geklagt hatte, versuchte er diesmal sein Gl&uuml;ck gegen die Branchenriesen IBM, Red Hat und Novell.

Diese Klage wurde vom zust&auml;ndigen Bezirksrichter im US-Bundesstaat Indiana abgewiesen, weil Wallace keine Belege f&uuml;r &quot;wettbewerbswidrige Effekte in einem identifizierbaren Marktsegment&quot; nachweisen konnte. Zwar meinte der Richter, dass durchaus etwas dran sei an den Behauptungen von Wallace, aber Anti-Kartell-Gesetze seien nicht daf&uuml;r da die Unternehmen vor den Unternehmen zu sch&uuml;tzen, sondern um den Verbraucher zu sch&uuml;tzen. Der Richter machte weiterhin deutlich, dass die Verbraucher von der GPL grunds&auml;tzlich profitieren w&uuml;rden, da der Verbraucher oftmals nur die Kosten f&uuml;r die Verbrauchsmaterialien aufbringen m&uuml;sse.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">X.org 7.1 freigegeben</h3>
<p style="margin-left:2em;">Bereits wenige Monate nach Freigabe des X-Servers X.org 7.0 hat die X.org-Foundation den Nachfolger X.org 7.1 freigegeben.

Als eine der gr&ouml;&szlig;ten Neuerungen von X.org 7.1 heben die Entwickler die Darstellung von 3D-Effekten hervor. Damit ist es m&ouml;glich mit dem entsprechenden Desktop-Manager Objekte auf dem Desktop plastisch, also dreidimensional, erscheinen zu lassen.

Neben dieser Neuerung wurde auch an den mitgelieferten Treibern gearbeitet. Unter anderem gibt es ein verbessertes nv-Modul f&uuml;r nVIDIA-Karten mit den GeForce-Chips 7300, 7600 und 7900.

Mit den X1000-Chips von ATI steht man aber weiterhin mit den F&uuml;ssen im Wasser und mu&szlig; sich mit den propriet&auml;ren Teribern von ATI begn&uuml;gen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Bugfix-Release von KOffice 1.5</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler von KOffice haben ein Bugfixrelease f&uuml;r KOffice 1.5 mit dem Namen KOffice 1.5.1 herausgebracht.

Dieses Bugfix behebt einige Schw&auml;chen von KOffice 1.5. Zum Beispiel wurden die Im- und Eportfilter f&uuml;r Access-Datenbanken verbessert. Weiterhin wurden Fehler beim Speichern im OpenDocument-Format f&uuml;r Texte und Tabellen behoben.

Die Software steht entweder im Quelltext oder als Bin&auml;rpaket f&uuml;r SUSE 10.0, SUSE 10.1 und Kubuntu zum Download bereit.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">PostgreSQL-Entwickler beheben Schwachstelle</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler der Datenbank-Software PostgreSQL haben aktualisierte Pakete der Versionen 7.3, 7.4, 8.0 und 8.1 ver&ouml;ffentlicht.

Diese aktualisierten Versionen beheben eine Schwachstelle bei der Verarbeitung von Multi-Byte-Strings, wie z.B. UTF-8-Strings. Durch die L&uuml;cke bei der Verarbeitung von Strings mit mehrbytigen Zeichenkodierungen, war es m&ouml;glich SQL-Kommandos in diese Zeichenketten einzubetten, die die Software dann ausf&uuml;hrte. Solche Attacken werden SQL-Injection genannt.

Die Entwickler haben die Schwachstelle behoben, indem sie fehlerhafte Queries abblocken und nicht ausf&uuml;hren lassen.

Betroffene Nutzer k&ouml;nnen sich die aktualisierten Versionen von der Entwicklerseite herunterladen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">FSF startet Aktion gegen DRM</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Free Software Foundation (FSF) hat eine Aktion gegen die Verbreitung und Verwendung von Digital Rights Management (DRM) gestartet.

Mitglieder der Foundation kleideten sich dazu in orangefarbene Overalls und warnten Teilnehmer der WinHEC vor den Gefahren, die von DRM ausgehen kann.

Zeitgleich wurde eine Kampagnenwebsite unter der Adresse DefectiveByDesign.org er&ouml;ffnet.

Die FSF ist der Meinung, dass DRM das Recht der Privatperson auf digitale Kopien ihrer digitalen Medien. Es w&auml;re mit DRM unm&ouml;glich, dass Kunst, Musik oder Literatur jemals wirklich frei zug&auml;nglich gemacht werden k&ouml;nne und z.B. als <span style="font-style:italic;">public domain</span> ver&ouml;ffentlicht w&uuml;rde. Daneben w&uuml;rden DRM-Techniken das Auskundschaften des Verhaltens der Nutzer beg&uuml;nstigen und somit die Privatsph&auml;re unterwandern.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Red Hat &uuml;bernimmt Standorte in S&uuml;damerika</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der US-amerikanische Linux-Distributor Red Hat hat sein T&auml;tigkeitsfeld nun auch auf S&uuml;damerika ausgeweitet.

Bisher war es so, dass Red Hat den Vertrieb seiner Distribution durch dort ans&auml;ssige so genannte Master-Distributoren vornehmen lie&szlig;. Die Standorte der Master-Distributoren hat Red Hat nun &uuml;bernommen und damit auch den Vertrieb der Software in S&uuml;damerika.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Linux auf Registrierkassen</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Registrierkassen-Hersteller NCR bietet neuerdings seine Kassensysteme auch mit Linux an.

Bisher wurden die Systeme ausschlie&szlig;lich mit DOS oder Windows XP Embedded angeboten. Als Neuheit bietet NCR seine Kassen auch mit Novell Linux Point o Service an. Der Vorteil von Novell liegt zum einen im geringeren Preis f&uuml;r die Lizenzen und zum anderen in den niedrigeren Hardwareanforderungen. Dies gilt insbesondere im Vergleich mit Windows XP Embedded.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Entwicklerkit f&uuml;r Linux-Treiber verf&uuml;gbar</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartmann hat ein 100 MB gro&szlig;es ISO bereitgestellt, das ein Treiberentwickler-Kit enth&auml;lt.

Neben dem Entwickler-Kit sind in dem Kernel auch die Quellen des Kernels 2.6.16.18, HTML-Dateien der Treiber- und Kernel-Dokumentation und PDF-Dateien des Buches "Linux Device Drivers, third edition" enthalten.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Entwickler stopfen L&uuml;cken in Drupal</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler des Content Management Systems (CMS) Drupal haben mit einem Update f&uuml;r die Versionen 4.6.7 und 4.7.1 eine SQL-Injection-L&uuml;cke geschlossen.

Die Entwickler selber stufen die L&uuml;cken als kritisch ein und empfehlen betroffenen Nutzern das Update zu installieren.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">FreeBSD-Entwickler geben offiziell letztes Release der 5er Reihe frei</h3>
<p style="margin-left:2em;">Die Entwickler des freien BSD-Unix FreeBSD haben das letzte, geplante, offizielle Release von FreeBSD 5, FreeBSD 5.5, zum Download freigegeben.

Da die Entwicklung bereits seit l&auml;ngerem fast ausschlie&szlig;lich am 6er-Zweig von FreeBSD stattfindet, wird dieses Release von FreeBSD 5.x wahrscheinlich das letzte Release des 5er Zweiges gewesen sein.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Release 0.5 des Vektorzeichners Xara ver&ouml;ffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Hersteller des Vektorzeichners Xara Xtreme hat die Version 0.5 f&uuml;r Linux ver&ouml;ffentlicht.

Laut Angaben des Herstellers, ist mit diesem Release der halbe Weg zu Xara LX 1.0 geschafft.

Die unter der GPL erh&auml;ltliche Variante des Vektorzeichners, ist derzeit nur f&uuml;r Linux erh&auml;ltlich. Nutzer der Betriebssysteme MacOS X und Windows m&uuml;ssen noch auf die Software verzichten oder die kostenpflichtige Variante nutzen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Picasa auch f&uuml;r Linux</h3>
<p style="margin-left:2em;">Der Suchmaschinenbetreiber google hat die von google entwickelte Bildverwaltungssoftware Picasa auch f&uuml;r Linux zum download angeboten.

Anfangs gab es wohl Probleme beim Download der Software, aber beim Probedownload am Sonntag ging alles glatt.

Die Software wird als .rpm-, .deb- und .bin- File angeboten. Man kann sich die Software von labs.google.com herunterladen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Siemens-Mitarbeiter polieren Image von Kleinfeld auf</h3>
<p style="margin-left:2em;">Seit einiger Zeit manipulieren Mitarbeiter von Siemens den Wikipedia-Eintrag von Klaus Kleinfeld, dem neuen und derzeitigen Chef der Siemens AG.

Durch die Manipulation wurden einige Formulierungen entsch&auml;rft oder gleich ganz gestrichen und andere, positive Forumlierungen hinzugef&uuml;gt.

Der Hauptkandidat f&uuml;r die Streichung ist die recht erfolglose Handy-Sparte von Siemens, die Kleinfeld nicht zu retten vermochte und die unter anderem deswegen an BenQ verkauft wurde. Laut unbest&auml;tigten Berichten sogar unter Wert.

Und als positiv werden vor allem Erfolge von Kleinfeld in amerikanischen Unternehmen hervorgehoben.

Seit die Manipulation entdeckt wurde, gibt es auf dem Forum der Wikipedia eine heftige Diskussion um diese kosmetischen Eingriffe.

Der Pressesprecher von Siemens verteidigte die Aktion und wies darauf hin, das die Wikipedia laut ihren Grunds&auml;tzen zur Neutralit&auml;t verpflichtet ist und daher nicht eingreifen d&uuml;rfe.</p>

<!--<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Artikel auf Golem.de</h3>
<ul>
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<!--<h3 style="text-decoration:underline; font-weight:bold;">Neue und aktualisierte Software:</h3>
<ul>[*]Parted 1.6.24
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<!--<h3 style="text-decoration:underline;">SCO vs. IBM,Novell und die Linux-Community: Wurde unrechtm&auml;ssig Code aus Unix System V nach Linux transferiert?</h3>
<ul>[*]Lang lebe Unix[/list]-->

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-2em;">Oracle CSO beschwert sich &uuml;ber Qualit&auml;t von software

Mary Ann Davidson, Chief Security Officer bei Oracle, beschwert sich &uuml;ber die mangelhafte Qualit&auml;t bei Software.

Die CSO stellt einige interessante, aber durchaus zutreffende Vergleiche &uuml;ber die derzeitige Qualit&auml;t bei Software-Produkten an. So meint sie beispielsweise, dass man sich freiwillig in kein Flugzeug setzen w&uuml;rde, das von Softwareentwicklern entwickelt wurde. Oder das einem die t&auml;gliche &quot;Blue Bridge of Death&quot; das Leben 'vers&uuml;&szlig;en' w&uuml;rde.

Der Beitrag auf heise.de ist wirklich interessant zu lesen </p>

<p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Pro-Linux.de, Softwarenews zusammengetragen von deki, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>