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Thema: Woche vom 15.05.2005 bis 21.05.2005

  1. #1
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    Woche vom 15.05.2005 bis 21.05.2005

    <h3 style="text-decoration:underline;">Vorwort</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Nachdem ich jetzt wieder &uuml;ber einen kosteng&uuml;nstigen und st&auml;ndigen Zugang zum Internet verf&uuml;ge, habe ich beschlossen auch eine in der Zwischenzeit etwas eingeschlafene Tradition des Forums wieder aufleben zu lassen.

    Es handelt sich um die Zusammenfassung interessanter News der vergangenen Woche rund um Linux, Unix, *BSD, Open Source und freie Software(projekte).

    Wenn diese Rubrik in den folgenden Wochen wieder so angenommen und akzeptiert wird, wie es in der Vergangenheit der Fall war, dann werde ich mich bem&uuml;hen wieder m&ouml;glichst regelm&auml;&szlig;ig die Zusammenfassung an dieser Stelle ins Forum zu stellen.


    Jetzt w&uuml;nsche ich erst einmal viel Spa&szlig; und tiefgreifende Erkenntnisse beim Lesen der diesw&ouml;chigen News.


    DisastersMaster</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">SAP f&uuml;hrt Solaris-Unterst&uuml;tzung ein</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Der Datenbankspezialist SAP hat bekanntgegeben, dass es in Zukunft Varianten der Produkte mySAP Business Suite und SAP NetWeaver f&uuml;r Solaris 10 von Sun geben wird.

    Es soll Varianten sowohl f&uuml;r Solaris-Versionen f&uuml;r x86 und x64 geben.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">SUSE 10.1 auf DVD</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Bereits eine Woche nach Erscheinen von SUSE 10.1 hat das OpenSUSE-Projekt die Images f&uuml;r die DVD zum Download bereitgestellt.

    Es gibt Images sowohl f&uuml;r x86 als auch f&uuml;r x86-64. Der Umfang der Pakete auf den DVDs entspricht dabei den bereits ver&ouml;ffentlichten 5 CDs plus der Addon-CD.

    Die Images k&ouml;nnen sowohl &uuml;ber die althergebrachte Art und Weise von einem HTTP- oder FTP-Mirror bezogen werden oder &uuml;ber BitTorrent.

    Eine Liste der Mirrors findet sich auf der OpenSUSE-Seite.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Die Wikipedia w&auml;chst weiterhin</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Allen Unkenrufen und schlechten Pressemeldungen zum Trotz w&auml;chst eines der wichtigsten und erfolgreichsten freien Software-Projekte - die Wikipedia - weiterhin.

    Der deutschsprachige Wikipedia-Zweig verzeichnet inzwischen den 400.000sten deutschsprachigen Artikel in seiner Datenbank.

    Der deutsche Zweig der Online-Enzyklop&auml;die liegt damit weiterhin recht stabil auf Platz 2 unter den verschiedenen Ablegern der Wikipedia.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Wikimedia Deutschland will Gesch&auml;ftsstelle er&ouml;ffnen</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Die Wikimedia Deutschland will sich in Zukunft professioneller geben. Der Verein hat zu diesem Zweck einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer gesucht und gefunden und will zum Oktober eine offizielle Gesch&auml;ftsstelle in Frankfurt am Main er&ouml;ffnen.

    Tiefergehende Infos rund um den Wikimedia-Verein stehen im Artikel von heise.de.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Wo sind die Kernel-Sourcen f&uuml;r Darwin?</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Einigen ist es sicher noch nicht aufgefallen, aber in der Darwin-Community wirbelt es derzeit ganz sch&ouml;n.

    Der Grund f&uuml;r die Aufregung liegt bei Apple. Der Hersteller des Betriebssystems MacOS und der Apple-Computer hat seit Erscheinen der umstrittenen Intel-Macs <span style="font-size:75%; color:#c5c2c5;">(Apple-Computer mit Intel-CPU statt CPUs mit RISC-Architektur von IBM bzw. Motorola)</span> keine Kernel-Sourcen mehr f&uuml;r die Darwin-Versionen f&uuml;r x-86-Architekturen, also Architekturen, die mit Prozessoren von Intel kompatibel sind, ver&ouml;ffentlicht. &Uuml;ber die Gr&uuml;nde ist man im Darwin-Lager geteilter Meinung. Die einen meinen es k&ouml;nnte unter Umst&auml;nden was mit dem Code zu tun haben, der erkennt ob es sich bei dem verwendeten Prozessor um einen speziell f&uuml;r Apple hergestellten Intel-Prozessor handelt oder um einen gew&ouml;hnlichen Intel-Prozessor f&uuml;r den Desktop.

    Von offizieller Seite, also von Apple, hei&szlig;t es jedoch, dass die Ursache vielmehr darin l&auml;ge, dass lediglich ein einzelner Mitarbeiter mit der Portierung der Pakete f&uuml;r Darwin zust&auml;ndig ist und der einfach nicht schnell genug hinterher kommt.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Neuer Anlauf Hardwarehersteller zum Schreiben von Treibern f&uuml;r Linux zu animieren</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Der Hersteller f&uuml;r Serverl&ouml;sungen Novell hat ein Projekt ins Leben gerufen mit dem Hersteller von Hardware animiert werden sollen Treiber auch f&uuml;r Linux zu schreiben.

    Es ist eine Binsenweisheit, dass der Hersteller eines Ger&auml;tes am besten wei&szlig; wie seine Produkte korrekt angesprochen werden und wie man auch noch das letzte Feature aus ihnen herauskitzelt. Durch die Lizenzbedingungen des Linux-Kernels <span style="font-size:75%; color:#c5c2c5;">(GPL)</span> und das Verhalten einiger Kernelentwickler werden die Hersteller jedoch abgeschreckt Treiber f&uuml;r Linux zu entwickeln, da sie Angst haben wichtige Geheimnisse &uuml;ber die Funktionsweise ihrer Produkte Konkurenten zu offenbaren.

    Diesem Problem will Novell mit einem neuen Projekt jetzt beikommen und bietet den Herstellern die M&ouml;glichkeit Treiber zu entwickeln, die nicht der GPL unterliegen m&uuml;ssen. Gleichzeitig will Novell auch die Option bieten, dass YaST automatisch beim Update des Kernels auf externen Seiten nachsehen kann, ob dort aktualisierte Treiber f&uuml;r den neuen Kernel bereitliegen.

    Novell betont jedoch, dass es weiterhin w&uuml;nschenwert bleibt, dass die Treiber als Open Source bereitgestellt werden und somit m&ouml;glichst offiziell Eingang in die Kernelsourcen findet.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Oracle arbeitet mit Apache-Foundation zusammen</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Der Datenbank-Spezialist Oracle hat ein Projekt gestartet bei dem er eng mit den Leuten vom Apache Webserver Projekt zusammenarbeitet.

    Dieses Projekt hei&szlig;t Apache MyFaces Project und besch&auml;ftigt sich damit Java f&uuml;r Webapplikationen nutzbar zu machen. Oracle selber stellt f&uuml;r das MyFaces-Projekt ungef&auml;hr 100 Komponenten aus seinem Application Development Framework (ADF) zur Nutzung bereit.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Enge Zusammenarbeit zwischen Ubuntu und Sun geplant</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Die auf dem Desktop-Markt recht erfolgreiche Linux-Distribution Ubuntu <span style="font-size:75%; color:#c5c2c5;">(kommt aus S&uuml;dafrika und basiert zu gro&szlig;en Teilen auf Debian, hat aber aktuellere Softwarepakete in der stable-Auswahl)</span> hat ja bereits vor einiger Zeit angek&uuml;ndigt sein Bet&auml;tigungsfeld auch auf den Unternehmenssektor auszuweiten. Ein Sektor, der traditionell eher den gro&szlig;en Distributionen Red Hat Linux Enterprise Server (RHLES) und Suse Linux Enterprise Server (SLES) vorbehalten ist/war.

    Um auf diesem lukrativen und hei&szlig; umk&auml;mpften Terrain des Unternehmensservers Fu&szlig; fassen zu k&ouml;nnen, hat die Ubuntu-Foundation eine Zusammenarbeit mit Sun begonnen und Sun hat angek&uuml;ndigt das f&uuml;r den 1. Juni offiziell angek&uuml;ndigten Ubuntu 6.06 LTS "Dapper Drake" offiziell f&uuml;r die T1-Linie von Sun zu unterst&uuml;tzen.

    Die T1-Linie umfasst UltraSPARC-T1-Prozessoren, die aus mehreren Kernen bestehen und Multithreading-f&auml;hig sind. Bisher unterst&uuml;tzte Sun auf der T1-Linie lediglich Produkte aus dem eigenen Haus, z.B. Solaris 10.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Motorola er&ouml;ffnet Portal f&uuml;r Open Source Entwickler</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Der weltweit zweitgr&ouml;&szlig;te Hersteller von Mobilfunktelefonen, Motorola, hat ein Online-Portal f&uuml;r Entwickler von Open Source Software f&uuml;r Mobiltelefone von Motorola er&ouml;ffnet.

    Das Portal ist organisatorisch an SourceForge angegliedert, der Inhalt wird jedoch von Motorola angeboten und verwaltet.

    Das Portal soll Entwicklern von Software f&uuml;r Mobiltelefone einen einfachen Weg zeigen frei verf&uuml;gbare Anwendungen f&uuml;r Mobiltelefone in Java und f&uuml;r Linux zu entwickeln und will gleichzeitig den Zugang zu derartigen Produkten vereinfachen.

    Die Site ist erreichbar unter opensource.motorola.com.</p>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Fehlerhafte Verarbeitung des img-Tags in Firefox</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Der Firefox-Browser hat ein Problem mit der Verarbeitung des img-Tags in HTML-Seiten.

    Durch die Verarbeitung eines absichtlich oder unabsichtlich falsch gestalteten src-Attributes in img-Tags ist e m&ouml;glich das System zu &uuml;berlasten und somit zum Absturz zu bringen.

    Der Fehler basiert auf einer fehlerhaften Einbindung von mailto: in einem img-Tag. Folgender Codeschnipsel veranlasst Firefox dazu das Standardmailprogramm in der Standardeinstellung ohne Nachfrage zu &ouml;ffnen:</p>
    <pre style="margin-left:2em;">&lt;img src=&quot;mailto:foo@bar.net&quot;&gt;</pre>
    <p style="margin-left:2em;">Man kann das Verhalten umgehen, indem man im erweiterten Einstellungsmenu bestimmte Einstellungen anpasst. Welche genau das sind, wird im Artikel von heise.de genau beschrieben.</a>

    <h3 style="text-decoration:underline;">Mozilla-Foundation stellt Entwicklerversion von Firefox 2 vor</h3>
    <p style="margin-left:2em;">Das Entwicklerteam der Mozilla-Foundation hat eine Vorabversion von Firefox f&uuml;r Entwickler zum Download bereitgestellt.

    Die Version mit dem Codenamen &quot;Bon Echo&quot; soll den Entwicklern Gelegenheit geben schwerwiegende Fehler zu finden und neue Funktionen und deren Auswirkungen zu testen.

    Es wird dringendst empfohlen diese Testversionen noch nicht im Produktionsumfeld zu verwenden.</p>



    <!--<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Artikel auf Golem.de</h3>
    <ul>
    [/list]-->

    <!--<h3 style="text-decoration:underline; font-weight:bold;">Neue und aktualisierte Software:</h3>
    <ul>[*]Parted 1.6.24
    [/list]-->

    <!--<h3 style="text-decoration:underline;">SCO vs. IBM,Novell und die Linux-Community: Wurde unrechtm&auml;ssig Code aus Unix System V nach Linux transferiert?</h3>
    <ul>[*]Lang lebe Unix[/list]-->

    <h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>
    <p style="margin-left:2em; text-indent:-2em;">Interessante Ausstellung in Paderborn er&ouml;ffnet

    Das Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn hat eine Ausstellung er&ouml;ffnet, die es dem Besucher erm&ouml;glicht den Weg von Daten durch den Computer oder &uuml;ber ein Netzwerk zu verfolgen.

    Zur Veranschaulichung der Vorg&auml;nge gibt es eine Vorrichtung, mit der man wie durch ein Fenster auf die einzelnen Bausteine schauen kann und das ganze dann sozusagen unter die Lupe nehmen kann.

    Den Webauftritt des Museums erreicht man unter www.hnf.de.</p>

    <p style="margin-left:2em; text-indent:-2em;">US-Regierung will in Zukunft auf Lenovo-PCs verzichten

    Die US-Regierung hat eine Richtlinie herausgegeben, nach der es Regierungsmitarbeitern verboten wird vertrauliche Informationen auf Lenovo-PCs zu verarbeiten.

    Lenovo ist ein chinesischer Hersteller von Computern, der im vergangenen Jahr die komplette PC-Sparte von IBM &uuml;bernommen hatte. Nun f&uuml;rchten die paranoid veranlagten Mitarbeiter im amerikanischen Au&szlig;enministerium, dass PCs von Lenovo dazu genutzt werden k&ouml;nnten vertrauliche Informationen aus amerikanischen Regierungskreisen nach China zu transferieren.

    Ich pers&ouml;nlich frage mich da zwei Dinge:</p>
    1. Wie bl&ouml;d kann man eigentlich sein?

      Lenovo w&uuml;rde einen nie wiedergutzumachenden Image-Schaden riskieren, wenn die wirklich Spyware oder etwas in der Art in die Maschinen einbauen w&uuml;rden.
    2. Hat das Au&szlig;enministerium keine Computerspezialisten?

      Jeder Idiot ist heutzutage in der Lage im Zweifel eine Festplatte zu formatieren oder eine andere einzubauen. Und wenn das nicht reicht, dann wird das Au&szlig;enministerium doch wohl &uuml;ber gen&uuml;gend Fachpersonal verf&uuml;gen, das ein BIOS flashen kann um somit auch das letzte Quentchen Unsicherheit zu beseitigen...

    <p style="margin-left:2em;">Wer sich die ganze Story durchlesen m&ouml;chte, den m&ouml;chte ich auf den Artikel von heise.de verweisen.</p>

    <p style="margin-left:2em; text-indent:-2em;">Endlich sagt mal einer, was eh schon alle denken!

    Der US-Sicherheitsexperte Bruce Schneier spricht endlich das aus, was eh schon alle denken.

    Sp&auml;testens seitdem der "Kopierschutz" von Sony sich unbemerkt auf die Festplatte kopiert und seine Anwesenheit mit Rootkit-Technologien verschleiert, sind sich wohl die meisten dar&uuml;ber einig, das die meisten Kopierschutzmechanismen nicht nur ungewollt und unwirksam sind, sondern dass einige von ihnen auch die Systemsicherheit enorm beeinflussen k&oum;nnen.

    Bruce schneier shl&auml;gt jetzt erstmals vor, dass Kopierschutzmechanismen als Malware aufgefasst und auch dementsprechend behandelt werden sollte.

    Der ganze Artikel mit weiterf&uuml;hrenden Links ist kann auf heise.de nachgelesen werden.</p>

    <p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Pro-Linux.de, Softwarenews zusammengetragen von deki, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>

  2. #2
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    vielen Danke Disi.

    Mich freut es das du wieder da bist!


    Gruss Martin

  3. #3
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    Ich hätte einen kleinen Vorschlag und Bitte dazu:

    Das kann man doch als Newsletter gestalten?
    Würde ich praktischer finden, da ich kein DSL habe. Und man kann immer nachschlagen.
    LG

    r :P :Pt

  4. #4
    Administrator
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    das ist seit laengerm geplant. Nur war die Sache unsicher gewesen weil dissi ja eine lange zeit offline wahr.

    Eventuell werden wir das Umsetzen.

  5. #5
    Benutzer
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    AH, gut, freu mich drauf.

    Gebt bescheit, wenn es soweit ist. Wäre nett.
    LG

    r :P :Pt

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