<h3 style="text-decoration:underline;">News von der Wikipedia</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Wikipedia existiert 5 Jahre

Das offene Online-Enzyklopädie-Projekt Wikipedia ist inzwischen fünf Jahre alt.

Das Unixfreunde-Forum gratuliert zu diesem Ereignis und wünscht, dass das Projekt weitere 5 Jahre schadlos übersteht.</p>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Weiterleitung von wikipedia.de kurzzeitig nicht aktiv

Die Weiterleitung von der Domain wikipedia.de auf die offizielle Domain der deutschsprachigen Wikipedia ist kurzweilig aufgrund einer einstweiligen Verfügung außer Kraft gesetzt worden.

Der Grund für die einstweilige Verfügung ist ein Artikel in der Wikipedia über den Hacker und Crypto-Experten Boris F. alias Tron.

Die Eltern des Hackers erwirkten die Verfügung, weil sie nicht möchten, dass der vollständige Name des Hackers genannt wird. In Zeitschriften und anderen Medien wurde über den Hacker bisher nur als Boris F. berichtet und nie sein voller Name genannt.</p>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Stellungnahme der Wikimedia Deutschland zur einstweiligen Verfügung

Der Anwalt der Wikimedia Deutschland e.V. hat sich gegenüber der Presse zur erwirkten einstweiligen Verfügung kritisch geäußert.

Der Anwalt nannte das Weiterleitungsverbot von wikipedia.de nach www.de.wikipedia.org unverhältnismäßig, da durch das Verbot auch alle anderen deutschsprachigen Artikel betroffen seien. Trotz allem habe man die Weiterleitung vorerst deaktiviert und überlege sich derzeit in Ruhe weitere Schritte gegen die Eltern des Hackers Tron, die die einstweilige Verfügung beim Amtsgericht Berlin erwirkten.

Auch die amerikanische Wikipedia hat aus dem gleichen Grund eine einstweilige Verfügung vom Amtsgericht Berlin zugestellt bekommen. Jedoch dürfte es fraglich sein ob die amerikanische Wikipedia der Verfügung nachkommen wird und wie die Familie die Verfügung durchsetzen will.</p>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">wikipedia.de darf wieder auf deutschsprachige Wikipedia verlinken

Der Anwalt des deutschsprachigen Wikipedia-Astes hat mit einem Antrag zum Vollstreckungsschutz erreicht, dass die Domain wikipedia.de wieder auf de.wikipedia.org weiterleiten darf.

Der Richter im Amtsgericht Charlottenburg stimmte somit der Auffassung des Wikipedia-Anwaltes Thorsten Feldmann zu, dass die Sperrung der Weiterleitung unverhältnismäßig ist. Außerdem hatten die Hinterbliebenen des Hackers Tron versäumt anzugeben welcher Klarname nicht genannt werden dürfe.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">PHP-Entwickler beheben Fehler in Engine</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler von PHP haben mit dem Release von PHP 4.4.2 einige Fehler in der Engine behoben.

Mit dem Update soll es Crackern erschwert werden über mehrzeilige Header ein <span style="font-style:italic;">Header Injection</span> auszuführen.

Außerdem wurde eine Lücke bei der Auswertung von Fehlercodes geschlossen, über die es möglich war sogenannte <span style="font-style:italic;">Cross-Site-Scripting</span>-Attacken auszuführen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Kostenloses Buch "Internetrecht" aktualisiert</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Das Buch "Internetrecht", welches von Professor Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Uni Münster verfasst wurde, wurde überarbeitet und erweitert.

Das Buch enthält in seiner aktuellen Fassung aktuelle Urteile und Rechtsprechungen zum Thema Internetrecht und Internetshops.

Das Buch wird als PDF-Datei zum Download(ca. 1,4 MByte) angeboten und wird nach dem Shareware-Prinzip vertrieben. Wem das Buch gefällt, der wird gebeten eine Summe in einer Höhe, die der Spender für angemessen hält, an das Institut zu spenden.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Europa Spitzenreiter bei der Firefox-Nutzung</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Europäer sind bei der Nutzung des Internetbrowsers "Firefox" mit 20% Marktanteil einsame Spitzenreiter.

Dicht darauf folgen die Australier mit 18% und dann folgen mit 15% die Amerikaner.

Die Internetnutzer der anderen Kontinente nutzen den Firefox nicht einmal zu 10%.

Absolutes Schlußlicht mit der roten Bimmellaterne ist Südamerika, die es gerade mal auf (aufgerundet) 6% bringen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Fedora veröffentlicht zweite Testversion</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Das von Red Hat unterstützte Linux-Projekt Fedora hat die zweite Testversion der zukünftigen Version Fedora Core 5 vorgestellt.

Die Distribution soll aus 5 CDs bzw. einer DVD bestehen und enthält eine ganze Reihe an aktueller Software.

Dazu gehört beispielsweise die GNU-Compiler-Sammlung GCC in Version 4.1, Gnome 2.14, x.org X11R7, Xen 3.0 und eine verbesserte Unterstützung für den Gnome Power Manager.

Aufgrund der Release-Termine einiger dieser Softwareprodukte, wurde der endgültige Release-Termin von Fedora Core 5 auf Mitte März 2006 verschoben.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Meinungen zur GPLv3</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Erster Entwurf zur GPL 3 veröffentlicht

Die Free Software Foundation (FSF) hat einen ersten Entwurf zur neuen Version der GPL-Lizenz veröffentlicht.

Mit der Erneuerung der GPL wird zum einen dem Alter der aktuellen Version (15 Jahre) und der aktuellen Rechtsprechung und Entwicklung rund um Software und Software-Patente Sorge getragen.

Die FSF hat eigens eine GPLv3-Seite eingerichtet, auf der man sich über die Änderungen informieren kann und wo man konstruktive Kritik an den Mann bringen kann.</p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Erste Stellungnahmen zum Entwurf der GPL 3

Im allgemeinen wurde der erste Entwurf der GPL 3 sehr gut und freundlich aufgenommen.

Die meisten Fachleute sprechen beim Entwurf zur GPL 3 von einem gelungenen Kompromiss zwischen den politischen Zielen der Free Software Foundation und den Interessen von Nutzern der GPL in der Wirtschaft.

Lediglich dem Initiator von NoSoftwarePatents.com, Florian Müller, ist der Entwurf nicht aussagekräftig genug in Bezug auf sein persönliches Steckenpferd die Softwarepatente.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Kernel 2.6.15.1 veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Mit der Veröffentlichung von Linux 2.6.15.1 werden einige kritische Fehler im Linux-Kernel geschlossen.

Ein wichtiger Fehler lag im PPTP-NAT-Helper, welcher das Tunneling von Point-to-Point-Verbindungen ermöglicht. Durch einen Fehler in der Pointer-Arithmetik des Moduls konnte es dazu kommen, dass ein Pointer auf NULL zeigt und es somit zu einem DOS kam.

Der zweite Fehler lag in der Mehrbenutzerunterstützung, wo es durch einen Programmierfehler dazu kommen konnte, dass Benutzer durch den Aufruf von netlink_rcv_skb() in eine Endlosschliefe gerieten und das System nicht mehr reagierte.

Neben diesen beiden Fehler wurden noch einige weitere behoben, die alle im Changelog nachgelesen werden können.

Die Entwickler raten allen Anwendern dringend auf die aktuelle Version umzustellen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Kusnetzky wechselt zu Open-Xchange</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der Open-Source-Analytiker Dan Kusnetzki wechselt vom Marktforschungsinstitut IDC zum Groupware-Spezialisten Open-Xchange.

Bei Open-Xchange wird der Software-Spezialist seine 12jährige Erfahrung mit Linux in den Vertrieb einfließen lassen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Trolltech stellt QT 4 für embedded Systeme vor</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die norwegische Softwareschmiede Trolltech hat das speziell für embedded Systeme entwickelte Grafik-Toolkit QT/Embedded durch Qtopia Core ersetzt.

Damit steht den Entwicklern von grafischen Oberflächen auf embedded Systemen die komplette Funktionalität von QT 4 zur Verfügung.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Sicherheitslücke in FreeBSD macht das System im WLAN angreifbar</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Durch Programmierfehler in der WLAN-Schnittstelle von FreeBSD kann es einem Angreifer gelingen mit speziell präparierten Beacon- oder Probe-Response-Frames in das System einzudringen und dort Code mit System-Rechten auszuführen.

Beacon-Frames sind Datenpakete, die ein Access-Point aussendet und teilen der Netzwerkkarte unter anderem mit welcher AP in der Nähe am besten erreichbar ist.

Probe Response-Frames sind Datenpakete die als Antwort auf Probe-Request-Frames gesendet werden.

Die Entwickler von FreeBSD raten den Anwendern auf den aktuellen 6er Stable-Zweig oder auf die aktuellen 6_0_Sicherheitszweige zu aktualisieren.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Google-Messenger beherrscht XMPP auf Server-to-Server Ebene</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der aktuelle Google-Messenger beherrscht jetzt auch das von der Jabber Foundation entwickelte Protokoll XMPP auf der Server-to-Server-Ebene.

Das Protokoll XMPP soll eine messenger-übergreifende Schnittstelle definieren, mit der es möglich sein soll die Inkompatibilitäten der einzelnen Messenger-Protokolle <span style="font-size:75%;">(ICQ, MSN, Yahoo!)</span> zu beheben.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">HP verkauft Linux-PCs mit Mandriva Linux</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der Computerspezialist Hewlett-Packard (kurz HP) will in Zukunft auch PCs mit vorinstalliertem Linux auf dem lateinamerikanischen Markt anbieten.

Die Linux-PCs werden sowohl für Firmen- als auch für Privatkunden angeboten.

Der bevorzugte Linuxdistributor für Lateinamerika ist dabei der französische Distributor Mandriva.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Protokollierung von Klicks in Firefox geplant</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler des Browsers Firefox planen offensichtlich für die kommenden Versionen des Browsers Firefox 1.6 eine Protokollierung von Benutzerklicks über das ping-Attribut.

Dabei handelt sich um eine vom WhatWG vorgeschlagene Erweiterung des W3C-Standards. Bei einem Klick auf eine Adresse, sendet der Browser einen ping an eine oder mehrere Adressen.

Gedacht ist diese Funktion, um den Tracking-Prozess zu beschleunigen. Genutzt wird die Funktion aber vorwiegend von Betreibern von Webseiten, um die Kicks der Benutzer zu protokollieren.

Das Problem an der Sache ist, dass es in den derzeitigen Entwicklerversionen nicht möglich ist diesen Mechanismus über das grafische Konfigurationsmenü zu deaktivieren. Um das ping-Attribut zu deaktiveren, muß man über das erweiterte Menü <span style="text-decoration:underline; color:blue;">about:config</span> gehen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Joomla!-Entwickler weisen auf Schwachstellen hin</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler der Content-Management-System-Software Joomla! weisen auf insgesamt 9 Schwachstellen hin, die es ermöglichen, dass unbefugte an vertrauliche Informationen gelangen können, mit denen sich Sicherheitsfunktionen umgehen lassen und ein Modul eignet sich zum Versand von Spam-Mails.

Die meisten Fehler treten dabei im Modul <span style="font-style:italic;">contact</span> auf.

Die Entwickler raten dringendst zu einem Upgrade auf Version 1.0.7.

Da das CMS Mambo auf der gleichen Codebasis wie Joomla! arbeitet, ist es sehr wahrscheinlich, dass dort vergleichbare Fehler anzutreffen sind.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Heap Overflow in KDE öffnet kritische Lücke</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Das KDE-Entwicklerteam teilt mit, dass ein Heap Overflow im KDE-eigenen JavaScript-Interpreter <span style="font-style:italic;">kjs</span> eine kritische Lücke öffnet.

Nach Auskunft der Entwickler tritt diese Lücke bei der Dekodierung bestimmter UTF-8-URIs auf und läßt im günstigsten Fall einfach nur die Anwendung abstürzen.

Betroffen sind alle KDE-Nutzer, da viele KDE-Anwendungen, z.B. der Konqueror, kjs zum interpretieren von JavaScript nutzen und bereits der Besuch einer präparierten Webseite die Ausnutzung des Fehlers ermöglicht.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante News auf golem.de</h3>
<ul>[*]Neue Grafikkarten-Treiber von ATI[*]McAfee erhält Patent zur Überprüfung ob Software korrekt installiert wurde[*]Vorschau auf Ubuntu 6.04[*]GNU Classpath 0.20 veröffentlicht[*]Ein Versuch Softwarepatente durch die Hintertür zuzulassen?[*]Update von PHP 5.1.2 behebt Fehler in Engine[/list]

<!--<h3 style="text-decoration:underline;">Neue und verbesserte Software</h3>
<ul>[*]<a target="_top" href="http://forum.unixfreunde.de/redir.php?url=[/list]-->

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>
<p style="margin-left:3em;text-indent:-2em;">Finanzamt bietet aktuelle Elster-Software zum download

Das Finanzamt bietet auf seiner Website die aktuelle Elster-Software zum Download an.

Die Elster-Software ist die offizielle Software, mit der man online seine Steuererklärung ausfüllen und an das Finanzamt schicken kann.

Das Finanzamt verspricht eine bevorzugte Bearbeitung von mit der Software abgeschickten Steuererklärungen.

Trotz aller Verbesserungen und Erweiterungen hat die Software das gleiche Manko wie die letztjährige Version: Die Software ist nur auf Microsoft-Systemen lauffähig.</p>
<p style="margin-left:3em;text-indent:-2em;">IETF besteht seit 20 Jahren

Die Internet Engineering Task Force existiert seit 20 Jahren und schafft Standards für das Internet und entwickelt TCP/IP weiter.

Unixfreunde wünscht viel Spaß bei der Geburtstagsparty, die laut IETF-Sprecher mit "viel Stil" abgehalten werden soll.</p>


<p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Softwarenews zusammengetragen von deki <span style="font-size:75%">(Quelle: Pro-Linux.de)</span>, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>