<h3 style="text-decoration:underline;">VMware mit verbesserter 64-Bit-Unterstützung</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Virtualisierungssoftware VMware, die dazu dient ein zweites Betriebssystem als Gastsystem auf einem anderen Betriebssystem zu laden, hat in der aktuellen Version VMware 5.5 eine verbesserte Unterstützung für 64-Bit-Prozessoren und -Betriebssysteme erhalten.

Die Verbesserungen erstrecken sich auf einige zusätzliche Prozessoren der Firma AMD, auf Prozessoren der Firma Intel mit Vanderpool-Technologie und auf einige zusätzliche Betriebssysteme. Darunter auch das offiziell noch gar nicht erschienende Windows Vista der Firma Microsoft.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">GCC-Team eröffnet Zweig 4.1</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler der GNU Complier Collection haben für den GCC den Release-Zweig mit der Nummer 4.1 eröffnet.

Die 4.1er Reihe des GCC soll wie immer jede Menge Neuerungen mit sich bringen. Darunter natürlich Optimierungen für die Compiler-Optimierungen. Zum Beispiel soll das fehlerhafte Optimieren bei den Optimierungen in GCC 4.1 verringert werden.

Bis es jedoch zur endgültigen Veröffentlichung der Compiler-Sammlung kommt, werden wohl noch einige Tage und Release Candidates ins Land zeihen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">PHP 5.1 veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler der freien Webscript-Sprache PHP haben die Version 5.1 ihrer Software als stabile Version veröffentlicht.

Neben dem obligatorischen Schließen von Sicherheitslücken, sind auch Verbesserungen in das Produkt eingeflossen. Zum Beispiel wurde die Engine weiter verbessert und beschleunigt und die Datenbankabstraktionsschicht PDO wurde ebenfalls verbessert.

Wer genaueres wissen möchte, dem wird empfohlen sich das Changelog zu Gemüte zu führen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">neue BitTorrent-Software erschienen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler von BitTorrent haben eine neue Version der Tausch-Software herausgebracht.

Die aktuelle Version kommt nun (fast) ohne Torrent-Server aus. Stattdessen wird einfach jeder Client in einen kleinen Server umgewandelt und ist in der Lage auf Webseiten publizierte Files automatisch im Torrent-Netzwerk zu verbreiten.

Die Software steht auf der Webseite für die Betriebssysteme Windows, MacOS X und Linux zum Download bereit.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Telefonie-Linux Asterisk@Home 2.0 veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die vor allem mit Telefonie-Software bestückte Linux-Distribution Asterisk@Home ist in der Version Asterisk@Home 2.0 zum Download freigegeben worden.

Asterisk@Home ist eiine Linux-Distribution, die es dem Heimanwender ermöglichen will, möglichst schnell und mit wenig Aufwand VoiceOverIP nutzen zu können.

Als Voraussetzung verlangt Asterisk@Home einen Pentium 2 mit 300 MHz Prozessortakt.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Streit um Erstellung eines einheitlichen Treiber-APIs für Linux-Kernel artet aus</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der Streit um den Aufbau einer einheitlichen API zur Einbindung der Treiber in Linux scheint derzeit auszuarten. Jedenfalls deuten Überlegungen von Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman darauf hin.

Kroah-Hartmann hat in einem Blog vorgeschlagen, dass die API zukünftig einen Treiber auf seine Konformität zur GPL hin überprüft. Wenn die Antwort auf diese Frage negativ beantwortet wird, dann lehnt die API den Treiber rundweg ab.

Durch diese Vorgehensweise würden die Treiber der Hersteller ATI, nVIDIA, Promise und einiger anderer nicht mehr funktionieren. Oder sie müßten als Treiber im Userspace geladen werden, was die Performance um einiges beeinträchtigen würde.</p>
<p style="font-style:italic; font-size:75%">Kommentar des Autors: Ich persönlich würde eine solche Lösung alles andere als begrüßen, denn damit würde der Streit einiger Hardliner wieder einmal auf dem Rücken der Anwender ausgetragen werden.

Damit wäre man dann mit Linux nicht besser dran als bei Produkten einiger anderer, kommerzieller Herstellern.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Aktuelles Update von Opera behebt zwei kritische Lücken</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Mit der aktuellsten Version von <span style="font-weight:bold;">Opera 8.51</span> behebt der norwegische Browserhersteller Opera zwei kritische Lücken in seinem Produkt.

Die erste Lücke betrifft vor allem Linux und den Aufruf von Opera aus der Shell heraus. Durch mangelhafte Filterung des Aufrufs kommt es zu einem Pufferüberlauf, durch den Opera unbemerkt weitere Anwendungen ausführen kann.

Der zweite Fehler betrifft vor allem Windowsnutzer. Durch die Installation der neuesten Opera-Version wird eine Lücke im Programm, ausgelöst durch den Flash-Player, geschlossen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Mozilla Foundation will Werbefilm drehen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Mozilla Foundation plant zur Veröffentlichung der neuen Firefox-Version einen Werbefilm zu drehen.

Der Spot soll aus der Community kommen und dem Konsumenten die Freude vermitteln, die er bei der Benutzung des Produktes erleben wird.

Die Jury, die die eingesandten Vorschläge bewerten soll, soll sich aus Experten der Filmindustrie zusammensetzen.

Mit dem Werbespot soll eine noch breitere Masse angesprochen werden als bei der Veröffentlichung von Firefox 1.0, was letztendlich der Verbreitung der Software förderlich sein soll.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Konqueror-Entwickler wollen Dienst von Microsoft nutzen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler des File- und Internetbrowsers Konqueror haben vor eine Modul-Schnittstelle für einen Dienst von Microsoft einzurichten.

Dabei geht es vornehmlich um die Erkennung von Phishing-Websites. Die Entwickler wollen dabei auf eine von Microsoft geführte und im Internet veröffentlichte White-List zurückgreifen.

Kenntlich gemacht werden sollen verdächtige Websites durch eine Art Ampel-Kodierung in der Adresszeile des Browsers. Grüner Hintergrund für Websites, die OK sind, gelber für Websites fraglicher Herkunft und roter Hintergrund für Websites, die auf der Blacklist stehen.

Abgekupfert wird der Farbcode übrigens ebenfalls von einem Microsoft-Produkt: Dem noch in der Entwicklung befindlichen Internet Explorer 7.

Microsoft selber scheint den Plänen der Konqueror-Entwickler nicht abgeneigt zu sein.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Fedora-Entwickler entlassen ersten Testkandidaten von Core 5</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler der von Red Hat geförderten Distribution Fedora haben die erste Testversion von Fedora Core 5 auf die Gemeinde losgelassen.</br>
Neu bei Fedora Core 5 ist vor allem der Umstieg auf den noch in der Tesphase befindlichen X11R7.

Daneben verwendet Fedora Core 5 jetzt offiziell yum als Software-Installer und -Verwalter.

Bei der Politik beim Umgang mit umstrittener Software ist alles beim alten geblieben. Software, bei denen irgendwelche Ansprüche irgendwie umstritten sind, ist nicht im offiziellen Zweig der Distribution enthalten.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Apple baut LLVM in GCC ein</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der Apple-Mitarbeiter Chris Lattner hat mitgeteilt, dass in die von Apple ausgelieferte Version der GNU Compiler Collection (GCC) die Virtualisierungslösung Low Level Virtual Machine (LLVM) integriert wurde.

Das besondere an LLVM ist, dass der ausführbare Code erst währen der Ausführung des Programmes erzeugt wird und somit Just-in-Time nativer Maschinencode für den jeweils vorhandenen Prozessor erzeugt wird.

Nach Spekulationen auf den Mailing-Lists könnte das unter Umständen Apple's Weg zur Lösung des Problems sein, welches beim Umstieg von PPC-Prozessoren auf Intel-Prozessoren entsteht. Da der ausführbare Code erst beim Aufruf des Programms auf der jeweiligen Maschine für die jeweilige Maschine entsteht, verringert sich dadurch der Aufwand der Entwickler für Apple-Software erheblich.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Version 2.0 von Damn Small Linux erschienen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler von Damn Small Linux haben die Version 2.0 ihrer Distribution freigegeben.

Die Besonderheit von Damn Small Linux (abgekürzt: DSL) liegt in der Tatsache, dass die Distribution sehr, sehr klein ausgelegt wurde. Klein insbesondere was die Hardwareanforderungen angeht. DSL verlangt z.B. als Minimalanforderung nur ein 486DX-System mit 16 MB RAM.

Damn Small Linux bringt eine grafische Umgebung, ein Textverarbeitungssystem, Browser für Internet und lokale Files, Server für SSH und Web, Clients für VNC- und Samba-Dienste und XMMS als Multimedia-Tool mit.

Wer mehr als 128 MB RAM auf seinem System installiert hat, kann DSL auch komplett in den RAM verschieben und dann von dort aus betreiben.

Der Download ist von den auf der Webseite gelisteten Mirrors möglich.</p>

<!--fertig bis mittwoch 23.11.2005
<h3 style="text-decoration:underline;"><a target="_top" href="http://forum.unixfreunde.de/redir.php?url=-->

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante News auf golem.de</h3>

<ul>
[*]Ur-SETI wird zum 15. Dez. 2005 endgültig abgeschaltet
<span style="font-size:75%;">(Link zu gleichem Thema auf Heise.de)</span>[*]Google Base verringert Porno-Links in Datenbank[*]OpenOffice.org mit Unterstützung für Cocoa-Oberfläche[*]erste Ausgabe von kostenlosem Open-Source-Magazin erschienen
[/list]




<h3 style="text-decoration:underline;">Neue und verbesserte Software</h3>

<ul>[*]lftp 3.3.3[*]Skype 1.2.0.18[*]Memtest86+ 1.65[*]Wine 0.9[*]Crossover Office 5.0.0[*]rdiff-backup 1.0.2[*]Amarok 1.3.5[*]pkg-config 0.2.0[*]Epiphany 1.9.1[*]Kvpnc 0.8.1[*]hdparm 6.3[*]Flock 0.4.8[*]Ethereal 0.10.13[*]PostgreSQL 8.0.4[*]Gnumeric 1.6.0[*]OpenOffice.org 2.0.0[*]Xqf 1.0.4
[/list]


<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>

<p style="margin-left:3em;text-indent:-1em;">Einigung im Streit um Micorosoft-Logo-Einblendung bei Wahlberichtserstattung

Beim Streit um die Einblendung des Microsoft-Logos während der Wahlberichtserstattung hat sich der NDR mit dem FFII geeinigt. Das Logo wird in Zukunft nicht mehr eingeblendet werden.

Die Juristen des Senders waren sich nicht ganz sicher ob man wirklich ganz schlüssig beweisen könne, dass es sich bei der Einblendung des Logos wirklich nur um die Einblendung eines technischen Dienstleisters handele. Das liegt wohl vor allem daran, dass die zur Berechnung der Grafiken verwendete Software nur zu einem sehr geringen Teil vom Hersteller Microsoft stammt. Um genau zu sein stammt lediglich das Betriebssystem der Client-Rechner von Microsoft. Das ist nämlich NT4. Aber die eigentliche Systemlandschaft ist eine heterogene Landschaft, wo vor allem die Datenbankserver von Unix als Betriebssystem unterstützt werden. Die Datenbanklen selber wurden in Smalltalk, einem Lisp-Abkömmling, programmiert.</p>
<p style="margin-left:3em;text-indent:-1em;">SANS-Institut veröffentlicht Liste der 20 gravierendsten Sicherheitslücken

Das SANS-Institut hat eine Liste der im Jahr 2006 am häufigsten ausgenutzten Sicherheitslücken veröffentlicht.

Überraschenderweise belegen auf dieser Liste Antivirensoftware, Cisco-Produkte und MacOS X mit die vordersten Plätze.

Im Unix-Sektor sind vor allem Fehlkonfigurationen schuld an ausnutzbaren Lücken.

Bei Windows sind die COM+-Schnittstelle, der Printer Spooler und der Plug-and-Play-Dienst gerne genutzte Schwachstellen.

Bei den Cisco-Produkten ist vor allem die marktbeherrschende Stellung der Produkte im Netzwerkbereich ausschlaggebend für die Beliebtheit der Angriffe auf Geräte dieses Herstellers.

Die bei MacOS gelisteten Schwachstellen werden durch diverse von Apple veröffentlichte "sicherheitsrelevante Updates" behoben.</p>
<p style="margin-left:3em;text-indent:-1em;">Wie bringe ich einen Raum im Winter auf Temperatur?

Am Tag der offenen Tür der Gesellschaft für historische Rechenanlagen in München wird auch dieses Jahr wieder gezeigt, wie man mit möglichst viel Wärme möglichst wenig Rechenleistung möglichst raumausfüllend erzeugt.

Das besondere bei der Gesellschaft für historische Rechenanlagen ist, dass diese nur Rechner ausstellt, die auch wirklich funktionieren.</p>




<p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Softwarenews zusammengetragen von deki <span style="font-size:75%">(Quelle: Pro-Linux.de)</span>, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>