<h3 style="text-decoration:underline;">CMS-System Joomla erschienen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Bereits zwei Wochen nach der Abspaltung des Joomla-Projektes vom Mambo-Projekt, hat Joomla die erste Version seines gleichnamigen Content Management Systems veröffentlicht.

Die Abspaltung des Joomla-Projektes, erfolgte wegen der Gründung der Mambo-Stiftung. Die meisten Entwickler, Übersetzer und Dokumentationsautoren fühlten sich bei der Gründung der Stiftung übergangen und gründeten daraufhin ein eigenes Projekt namens Joomla.

Die Version Joomla 1.0 basiert auf dem Release Mambo 4.5.2.3 und behebt zahlreiche in Mambo enthaltene Fehler und sicherheitslücken und führt neue Features ein. Zu den neuen Features gehört beispielsweise die Unterstützung von MySQL 4.1 und eine verbesserte Möglichkeit der Intregration von Mambelfish.

Joomla 1.0 basiert auf PHP und unterliegt der GPL.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Linux Standard Group veröffentlicht LSB 3.0</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Linux Standard Group hat diese Woche die Daten und Spezifikationen der Linux Standard Base 3.0 (LSB 3) veröffentlicht.

Zu den Neuerungen zählt vor allem eine aktuellere GCC-Version. Dabei soll die LSB 3.0 binärkompatibel zur LSB 2 sein.

Neben der Veröffentlichung der Spezifikationen gibt es aber auch Kritik an der Linux Standard Group.

So meint beispielsweise Ulrich Drepper, Mitarbeiter von Red Hat und Verwalter der glibc, dass die Linux Standard Base überhaupt keine Chance habe. Denn die meisten grossen Softwarehersteller liessen ihre Produkte nicht nach LSB zertifizieren, sondern zertifizieren ihre Produkte für die Enterprise-Versionen der Distributoren SUSE und Red Hat. Ausserdem seien die Zertifizierungstools der Linux Standard Group fehlerhaft und würden teilweise nicht Fehler anzeigen, die im getesteten Program wären, sondern im testenden Programm. Weiterhin würden einige Tools der LSB-Zertifizierung nur auf langsamen Maschinen fehlerfrei arbeiten und würden auf schnellen Maschinen Fehler anzeigen, wo keine sind.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Meldungen von und zum Browser Opera</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Opera zukünftig ohne Werbebanner

Der norwegische Browserhersteller Opera hat mit dem Release der aktuellen Opera-Version, Opera 8.5, das Werbebanner aus der kostenlosen Version entfernt.

Der Softwarehersteller möchte durch diese Taktik eine noch stärkere Verbreitung des Browsers bewirken und möchte ganz selbstlos allen Internetnutzern zeigen, "wie Internetbrowsing sein sollte".</p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Fehler in Operas integriertem Mailclient

In den älteren Versionen des beliebten Browsers Opera enthält der Mailclient einen Fehler mit dem man dem Anwender über eine Mail Code unterjubeln kann.

Dieser Fehler tritt auf, wenn die Mail einen Anhang enthält, den der Mailclient nicht anhand der Endung eindeutig einem bekannten Typ zuordnen kann.

So ist es beispielsweise möglich, dass man mit dem Clienten einen Anhang öffnen möchte, dieser den Typ nicht erkennt, den Anhang im Browsercache ablegt und dann das Programm aufruft, welches mit diesem Typ verknüpft ist. Wenn es sich dabei beispielsweise um ein als Bild getarntes JavaScript handelt, wird der Opera-Browser geöffnet, da er mit dem Typ JavaScript verknüpft ist, und dieser führt dann das Script mit lokalen Rechten aus.

Dieser Fehler tritt ganz sicher bei Opera 8.02 auf und eventuell auch bei älteren Versionen. Die erst kürzlich veröffentlichte Version Opera 8.5 enthält den Fehler nicht mehr. Es wird daher empfohlen möglichst bald auf die aktuelle Version umzustellen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Microsoft veröffentlicht Service Pack 2 für Office 2004</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der Softwarehersteller Microsoft hat diese Woche das Service Pack 2 für das Office-Paket Office 2004 für dem Mac veröffentlicht.

Das Service Pack behebt Fehler und soll wie immer die Sicherheit verbessern. Als neues Feature wurde die Groupware-Funktion Entourage soweit fehlerbereinigt, dass sie endlich das macht, wofür sie konzipiert ist: nämlich mit einem Exchange-Server zusammenzuarbeiten. Ausserdem wurde die Kalenderfunktion in Entourage soweit verbessert, dass man über Exchange Aufgaben und öffentliche Ordner gemeinsam im Netz nutzen und abgleichen kann.

Das Service Pack kann man entweder einzeln downloaden oder man kann auf die Update-Funktion von Office 2004 zurückgreifen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Ubuntu an Südafrikas Schulen ziemlich beliebt</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die auf Debian basierende Distribution Ubuntu wurde in einer Sonderversion für Schulen, genannt Skubuntu, bereits an 139 Schulen in Südafrika erfolgreich eingesetzt.

An vielen dieser Schulen wurde vorher bereits mit Fedora experimentiert, aber mit dieser Distribution war man aufgrund der kurzen Release-Zeiten schlichtweg unzufrieden. Unzufrieden darum, weil kurze Release-Zeiten zum einen einen erhöhten Administrationsaufwand erfordern und zum anderen haben von den 139 Schulen lediglich 18 einen Zugang zum Internet und von diesen 18 Schulen 15 lediglich einen Modemzugang....

Daher wurde die Skubuntu-Distribution nicht nur mit zusätzlicher Software zur Verwaltung und Überwachung der einzelnen Clientrechner ausgestattet, sondern es wurde auch mit einem besonders langen Release-Zyklus versehen und verringert damit den durch Ugrades der Distribution entstehenden Administrationsaufwand.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Nachrichten von der Apple Expo in Paris</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Apple-Chef erkennt Schlauheit der Kunden an

Die Forderung mehrerer Musikverleger (Sony BMG und Warner Music Group) die Preise für den Download von Musikdateien über das Internet zu erhöhen, hat Apple-Chef Steve Jobs rundweg abgelehnt.

Die Begründung von Jobs ist, dass der Musikdownload zwar ein bisher erfolgreiches Geschäftsmodell ist, aber er noch immer mit dem illegalen und oftmals kostenlosen Download via Tauschbörse konkuriert. Jobs ist der Meinung, dass den Onlinemusikhändlern die Kunden weglaufen und diese sich ihre Songs wieder über die Tauschbörsen besorgen, wenn der Preis pro Song auf über 1 Euro bzw. über 1 Dollar angehoben wird.

Darüber hinaus gab Jobs zu bedenken, dass die Musikverleger über die Online-Verkäufe ihrer Songs ohnehin schon eine viel höhere Gewinnmarge hätten als bei herkömmlichen Medien wie CDs. Einfach daher, weil es keine Rückläufer von Medien gibt. Und nebenbei fallen ja auch noch die Kosten für die Produktion des Mediums selber weg, denn diese Kosten trägt ja der Kunde alleine....

Abschliessend meinte Jobs noch: <span style="font-style:italic;">&quot;Die Kunden sind eben schlau.&quot;</span></p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Apple-Chef glaubt nicht an Wohnzimmer-PC

Apple-chef Steve Jobs gab auf einer Pressekonferenz anlässlich der Apple Expo in Paris zu, dass er nicht an die Marktfähigkeit eines sogenannten Wohnzimmer-PC glaubt.

Schuld daran seien vor allem an den Kabelgesellschaften. Weil die Verhandlungen mit den Kabelgesellschaften jedesmal scheitern, werde es seiner Meinung nach in naher Zukunft keinen Wohnzimmer-PC von Apple geben.

Weiterhin meinte Jobs, dass Konkurenten, die versuchen würden ein solches Modell auf den Markt zu bringen, sehr wahrscheinlich zum Scheitern verurteilt sind.</p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Apple mit Intel-Macs im Fahrplan

Auf der Apple Expo in Paris gab Apple-Chef Steve Jobs bekannt, dass das Erscheinen der ersten Intel-Macs planmässig erfolgen würde.

Wann genau der Erscheinungstermin der ersten Macs mit Intel-Prozessor sein werde und wie die Aussicht auf die nächsten 5 Jahre wäre, wollte Jobs nicht bekannt geben. Grund dafür seien vor allem Neider und Firmen die von Apple abkupfern würden. Und diesen Firmen wollte Jobs das Abkupfern nicht noch einfacher machen, indem er ihnen einen Fahrplan bereitstelle wann Apple Was auf den Markt zu bringen beabsichtigt.</p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">.Mac-Dienst wird erweitert

Der .Mac-Dienst von Apple wurde um einige Funktionen erweitert.

Die wichtigste neue Funktion heisst &quot;.Mac Groups&quot; und ermöglicht es einem Gründer einer solchen Gruppe andere User einzuladen. Die eingeladenen User müssen weder einen Mac bestizen, noch müssen sie einen .Mac-Account haben.

Mit .Mac Group sollen Gruppen von Menschen befähigt werden über das Internet an einer zentralen Stelle Termine und Links abzugleichen. Es können sogar Mails innerhalb der Gruppe verschickt werden.

Damit soll .Mac Group ideal für Familien, Vereine,Interessengruppen und Freunde geeignet sein.

Die Kosten für einen .Mac-Account sind unverändert bei 99 Euro pro Jahr für einen normalen Account und 179 Euro pro Jahr für einen sogenannten Family-Account geblieben. Neu ist dagegen der verfügbare Speicherplatz, der von 250 MB auf 1 GB für den normalen Account und auf 2 GB für den Family-Account aufgestockt wurde.

Ebenfalls neu ist, dass die Backup-Software für den Account jetzt neben Englisch und Japanisch auch Deutsch und Französisch spricht.</p>

<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Analoger TV-Tuner für MacOS vorgestellt

Auf der Apple Expo in Paris hat <span style="font-style:italic;">Elgato</span> einen analogen TV-Tuner vorgestellt.

Dieser Tuner ist in der Lage analoge TV-Signale via Antenne oder Kabel zu empfangen und sendet diese dann unkomprimiert an den Mac, der die Daten dann als Fernsehbild auf dem Bildschirm darstellt.

Zur Datenübertragung wurde die USB-2.0-Schnittstelle gewählt. Für die Verarbeitung der gelieferten Daten muss mindestens ein G4-Prozessor mit MacOS 10.3.9 zur Verfügung stehen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Firefox 1.0.7 veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Entwickler der Mozilla Foundation haben den sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Browser Mozilla Firefox in Version Firefox 1.0.7 veröffentlicht.

Das Release behebt unter anderem einen erst kürzlich entdeckten Fehler, der es ermöglicht Scripte auszuführen, wenn man den Browser mit einer Webadresse aufruft und an die Adresse einen ausführbaren Befehl anhängt. Möglich wird dies, durch eine fehlende Überprüfung der eingegebenen Adresse.

Neben dieser Lücke wird auch das leidige und immer wieder auftretende Problem mit den internationalisierten Domains behoben.

Die Entwickler raten allen Anwendern umgehend auf Mozilla Firefox 1.0.7 upzudaten. Leider wurde die deutschsprachige Variante des Browsers bisher noch nicht veröffentlicht. Es dürfte aber lediglich eine Frage von Tagen sein, bis diese erscheint.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Endgültiges Programm des 12. Linux-Kongress veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Die Veranstalter des 12. Linux-Kongress, der dieses Jahr vom 11. bis 14. Oktober an der Universität Hamburg stattfindet, haben das endgültige Programm der Veranstaltung veröffentlicht.

Geplant sind, neben der obligatorischen GPG-Signing Party, unter anderem Vorträge über das Projekt freenigma.com, Programmierung für das Protokoll IPv6, Netzüberwachung mit OSS-Tools, Kerberos und LDAP und eine Panel-Diskussion über die "Zukunft von Linux Distributionen", um nur einige zu nennen.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">Japanischer Distributor TurboLinux will Unterstützung für Windows-Programme einbauen</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Der japanische Linuxdistributor TurboLinux will zukünftig mit seiner gleichnamigen Distribution auch die Unterstützung für Windows-Programme anbieten.

Um dies zu ermöglichen, arbeitet der Distributor dabei mit der philippinischen Softwareschmiede SpecOps Labs zusammen und will deren Produkt <span style="font-style:italic;">DAVID</span> in die Distribution einbetten.

Bei DAVId handelt es sich um eine Reimplementierung der Win32-API für Linux. Jedoch hat das Produkt den Ruf erlangt eine billige Kopie der Bibliotheken des WINE-Projektes zu sein, die lediglich um ein paar propiertäre Erweiterungen bereichert wurden.</p>

<h3 style="text-decoration:underline;">KDE 3.5 "Kanzler" veröffentlicht</h3>
<p style="margin-left:2em; text-indent:-1em;">Das KDE-Projekt hat die erste Beta der Version 3.5 der bekannten Desktopumgebung KDE veröffentlicht.

Passend zur aktuellen politischen Situation im Heimatland der meisten Entwickler des Projektes, hat diese Beta den Codenamen "Kanzler" bekommen.

Da es sich um eine Beta-Version handelt, sollten ungeübte Anwender die Finger von ihr lassen. Wer die Beta trotzdem ausprobieren will und Fehler findet, wird gebeten diese über das Bug Tracking System an das Projekt zu melden, damit sie behoben werden können.</p>


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<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante News auf golem.de</h3>
<ul>[*]Gentoo[*]debian[*]SIOX für Gimp[*]BlackDog[*]Kernel[*]Firefox[*]Debian[*]OOo[/list]

<h3 style="text-decoration:underline;">Neue und verbesserte Software</h3>
<ul>[*]Samba 3.0.20[*]Qt 4.0.1[*]Wget 1.10.1[*]ImageMagick 6.2.4[*]Xpdf 3.0.1[*]Aircrack 2.23[*]mcabber 0.6.6[*]BusyBox 1.01[*]Amarok 1.3[*]Epiphany 1.6.5[*]Wordpress 1.5.2[/list]

<h3 style="text-decoration:underline;">Interessante Begebenheiten und Anekdoten aus der Netzwelt</h3>
<p style="margin-left:3em;text-indent:-1em;"><a target="_top" href="http://forum.unixfreunde.de/redir.php?url=
-->

<p style="font-style:italic;">Quellen: heise.de, Pro-Linux.de, Softwarenews zusammengetragen von deki, Golemnews zusammengetragen von Jay2k1</p>